Titelenglish

Vermisste Tiere:

Monika Weigt aus Bulgarien, Dezember 2020

Wenn man in Bulgarien lebt, wird man tagtäglich mit dem Leid der Straßentiere konfrontiert - und jeder Mensch geht damit so um, wie er es für richtig hält. Und so kam die Hündin Ella zu uns, die auch auf der Straße ausgesetzt worden war, die "Gesetze der Straße" nicht kannte und total überfordert war. Da wir aber schon mehreren Tieren ein Zuhause geschenkt haben, denen wir noch gerecht werden wollen, nehmen wir weiteren "Zuwachs" auf einer Pflegestelle auf und finden für sie liebevolle Zuhause in Deutschland. Auch Ella hatte das Herz einer Frau in Deutschland berührt und sie wollte ihr ein Zuhause schenken. Selbstverständlich bindet man sich, ob man nun möchte oder nicht, mit jedem weiteren Tag, den man so einen Schatz um sich hat und es fiel mir sehr schwer, Ella gehen zu lassen. Aber ich dachte, dass es für Ella besser wäre, wenn sie ein Zuhause hat, wo sie nicht nur eine von ganz vielen wäre....

Ella kam wohlbehalten in Deutschland an und wurde übergeben - alles war in Ordnung. Aber ab diesem Moment lief leider alles schief.... . Mehrere Menschen hielten sich zu unserem Entsetzen, wie wir später erfuhren, nicht an die getroffenen Vereinbarungen und Ella, die sich eigentlich schon längst gesichert im Auto befinden sollte, entwischte der jungen Frau.... Vielleicht kann sich der eine oder andere vorstellen, wie es ist, sich mehrere Tausend Kilometer von dem Ort des Geschehens zu befinden - und nicht eingreifen zu können! Ella wurde mehrmals gesichtet, ließ sich aber nicht einfangen. Bekannte in Deutschland, die Ella auch kannten, fuhren mehrere hundert Kilometer, Tierheime, Tasso, alle möglichen Institute wurden aktiviert, Flyer verteilt, die Bewohner eines kleinen Ortes, in dem Ella gesichtet wurde, benachrichtigt, eine Sprachnachricht, in der ich Ella rief, abgespielt - nichts. Ella wurde hin und wieder gesichtet, aber sie nahm keinen der Futterstellen an, die eingerichtet wurden; bzw. nur einmalig, und dann zog sie weiter. So konnte auch kein professioneller Hunderfänger etwas ausrichten, solange Ella in Bewegung blieb. Zumal es auch Menschen gab, die es "gut meinten" und sie fütterten. Da bestand für Ella keine Notwendigkeit, eine eingerichtete Futterstelle aufzusuchen. Dadurch, dass Ella ständig ihren Standort wechselte, machte es auch keinen Sinn, dass ich nach Deutschland fliegen würde - Ella würde gesichtet werden, ich mich an diesen Ort begegeben - und sie würde längst woanders sein. Ich würde immer "hinterher hinken" - es war eine einzige Katastrophe!

Zu diesem Zeitpunkt kontaktierte ich in meiner Not erneut wieder Michael. Es war mir total unangenehm, ihn schon wieder mit einem Notfall zu behelligen, aber wenn ich nicht bereits selbst schon an ihn gedacht hätte, dann hätte Katze Cleo, die Heiligabend wieder zu uns zurückkam, ihr Übriges getan. Es war wie eine kleine Botschaft: "Schau, ich bin wieder da - und wer hat Dir damals gesagt, dass ich am Leben bin und ganz in der Nähe?" Also schickte ich erneut eine E-Mail an Michael, in der ich ihm schilderte, dass Ella seit fast einer Woche unterwegs in Deutschland war. Und auch die Gefahren in Deutschland sind für einen freilaufenden Hund nicht zu unterschätzen: Autos, Autobahnen, Zugverkehr und Jäger..... . Ich bat ihn, mit Ella Kontakt aufzunehmen und ihr zu versprechen, dass sie, wenn sie sich sichern lässt und es auch möchte, wieder zurückkommen darf - wenn das denn ihr Wunsch sei. Manchmal sollte "Mensch" vielleicht doch einmal mehr auf sein Herz hören - und nicht auf den Verstand....

Die Antwort von Michael kam umgehend! Er hatte sofort Kontakt zu Ella aufgenommen und ihr all das mitgeteilt, um was ich ihn gebeten hatte - mehrmals! Und bereits am nächsten Morgen erhielt ich die wundervolle Nachricht, dass Ella, die seit fast einer Woche herumgelaufen war, GESICHERT worden wäre!!!! Es lässt sich nicht in Worte fassen, welch eine Erleichterung ich bei dieser Nachricht verspürte. Eine Woche voller Bangen hatte ein Ende gefunden und ich kann meiner Dankbarkeit gegenüber Michael und meiner Freude kaum Ausdruck verleihen! Jeder mag darüber denken, wie er möchte, aber nun hat Michael uns schon zum zweiten Mal in unserer Not geholfen - und das Ergebnis spricht wieder einmal absolut für sich!!!!! Dafür von Herzen "DANKE", verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2021 und besonders herzlichen Grüßen aus Bulgarien. Mona Weigt


Mona aus Bulgarien, Dezember 2020

Im Sommer 2020 wurde uns eine kleine Langhaarmixkatze gebracht. Sie war mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf der Straße ausgesetzt worden, wie es hier in Bulgarien leider sehr oft üblich ist. Aber Cleo, so haben wir sie genannt, war auf der Straße nicht zurecht gekommen. Die anderen Katzen ließen sie nicht an die Futterstellen und schlugen sie. Cleo zog sich immer mehr zurück und als sie zu mir kam, war sie ganz abgemagert, ihr Fell war total verfilzt und sie war wirklich sehr schmutzig. In den ersten Tagen war Cleo nur am Schlafen und Fressen - erholte sich aber zusehends. Wenn ich sie berühren wollte, zuckte sie erst zusammen, so als ob sie befürchtete, dass ich sie mit der Hand schlagen wollte - aber das gab sich im Laufe der Zeit. Etwas später fielen alle Untersuchungen beim Tierarzt so gut aus, dass Cleo nach ein paar Wochen kastriert werden konnte. Cleo genoß es inzwischen auch sehr, gestreichelt zu werden, konnte davon gar nicht genug bekommen. Aber ich bemerkte auch, dass sie auf einmal etwas unruhiger wurde. Ich konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht nach draussen lassen, denn zum einen haben wir Hunde, die keine fremden Katzen dulden, noch tolerieren unsere eigenen Katzen andere Katzen. Außerdem gibt es ein wildes Rudel Hunde in der Nähe, die einfach ihrer Natur nachgehen... was bei einer Begegnung böse ausgehen könnte...

Aber Cleo war schlau, eines Tages, als ich in der Nacht noch einmal nach ihr schauen wollte, stürzte sie direkt durch die geöffnete Tür nach draussen! Lief, ohne anzuhalten durch den Garten und war verschwunden. Es war stockfinster draussen und ich musste erst die Taschenlampe holen - aber Cleo war unauffindbar! Ich suchte alles ab, rief ihren Namen, aber sie blieb verschwunden! Fast die ganze Nacht hockte ich draussen im Garten und wartete auf Cleo - aber sie zeigte sich nicht. In den nächsten Tagen wuchs meine Verzweiflung, denn selbst wenn Cleo zu uns zurückkommen wollte - die anderen Hunde und Katzen würden dies unmöglich machen! Meine Verzweiflung wuchs stündlich und in meiner Not wandte ich mich an Michael, der mir durch das Internet bekannt war. Ich hatte, ehrlich gesagt, keine große Hoffnung, dass er mir antworten würde... aber ich wollte nichts unversucht lassen. Umso überraschter war ich, als ich postwendend Michaels Antwort per Mail erhalten hatte! Ich schickte ihm ein Foto von Cleo und er nahm Kontakt zu ihr auf. "Es ginge ihr jetzt gut, sie wäre ja sehr schwach gewesen, als sie zu mir gekommen war und hätte meine Pflege und Fürsorge so dringend benötigt, wäre jetzt aber wieder bereit für die Welt dort draußen! Sie wüsste noch nicht, ob sie wiederkommen würde - das würde die Zeit zeigen." Dank dieser Botschaft fühlte ich mich sogleich besser, denn ich war mir auf einmal sicher, dass es Cleo tatsächlich gut ging!

Die Zeit ging ins Land und aus Sommer wurde Herbst, der Herbst zum Winter. Nicht weit von unserem Haus entfernt, hatten wir eine Futterstelle für Hunde eingerichtet - und wer saß dort am 23. Dezember 2020 und bediente sich an dem Futter? Cleo! Ich konnte meinen Augen nicht trauen!!! Ich sprang aus dem Auto und wollte auf sie zugehen, aber in diesem Moment kam ein Straßenhund auf mich zugesprungen und Cleo ergriff die Flucht! Jetzt, wo ich Cleo nach fast einem halben Jahr endlich wieder gesehen hatte, war ich ganz zuversichtlich, dass ich sie in den nächsten Tagen auch wieder sehen würde! Und genauso geschah es: Heiligabend, gegen 17 Uhr, wir waren gerade auf dem Heimweg, sass Cleo wieder an dieser Futterstelle! Als ich zu ihr ging, lief sie erst wieder weg, aber sie schien sich an mich zu erinnern, denn als ich sie rief, kam sie, erst zögerlich, zu mir. Es bedurfte 3 Anläufe, aber sie kam mir immer näher und in den Abendstunden war Cleo tatsächlich wieder bei uns: Die Katze, die Heilgabend zurück gekommen war! Wir sind alle begeistert, welchen Weg Cleo gewählt hat, um zu uns zu gelangen, denn dies war wirklich die einzige Möglichkeit! Wir sind Michael unendlich dankbar, dass er auch für den Kummer von uns "Normalsterblichen" ein offenes Ohr und uns, ohne wenn und aber, seine Fähigkeiten zur Verfügung gestellt hat - ohne dass uns jegliche Kosten in Rechnung gestellt wurden! Was für ein außergewöhnlicher Mensch!!!! Unglaublich!!!

Mit ganz herzlichen und dankbaren Grüßen und den allerbesten Wünschen für das neue Jahr 2021,

Mona aus Bulgarien


Schilderung von Vera Teubert aus Langwedel bei Kiel zu ihrer an Silvester 2015 verschwundenen Magyar Vizsla Hündin Fina:

Als unsere Hündin Fina an Silvester 2015 durch die lauten Böller schon am Nachmittag ganz verstört wurde und deshalb weggelaufen ist, haben wir sie tagelang verzweifelt gesucht, selbst Suchhunde konnten sie nicht wieder finden. Aus unserer Verzweiflung heraus, schrieb ich Herrn Schneider an und bat ihn, uns zu helfen sie zu finden. Noch am selben Abend antwortete er und forderte ein Bild von ihr und den letzten Sichtungsort an. Schon 10 Minuten später kam die schreckliche Nachricht, sie wäre tot gefahren worden und liege auf der Autobahn 215, welche zirka fünf Kilometer Luftlinie von unserem Wohnort entfernt liegt. Leider mussten wir sie auch exakt dort finden, sie war tatsächlich tot gefahren worden und lag auf dem Seitenstreifen der A 215.

So hatte - bei aller Trauer - die Ungewissheit zumindest ein Ende und wir konnten sie mit nach Hause nehmen und begraben.

Viele Grüsse Vera


Am 07.01.2014 sah ich im Fernsehen die Akte 2014. In dieser Sendung wurde der Seher Michael Schneider beauftragt, nach der verschwundenen Maddie zu suchen. In diesem Beitrag wurden auch erfolgreiche Fälle erwähnt, in denen Herr Schneider vermisste Personen gefunden hatte. Zirka zwei Wochen nach der Sendung verschwand unser Familienhund spurlos. Ich suchte zwei Tage lang nach ihm, telefonierte herum, aber es gab keine Spur von ihm. Ich war sehr besorgt und wollte endlich wissen, was passiert war. Ich überlegte hin und her, schließlich handelte es sich "nur" um einen Hund, aber dann schrieb ich Herrn Schneider doch eine Email. Er reagierte prompt und forderte mich auf, ein Bild des Hundes zu schicken und die Adresse, an der ich ihn zuletzt gesehen hatte. Gesagt, getan. Vier Stunden nach unserem Telefonat bekam ich eine Email mit dem Hinweis, dass der Hund lebt, und sich südwestlich unseres Hauses in der Nachbarschaft befindet. Ein Kompass zeigte mir, dass südwestlich links von uns ist. Dazu bekam ich von Herrn Schneider einen Google-Earth Ausdruck mit einem markierten Haus, das links von uns steht. Ich rief ihn sogleich an, er gab mir nochmal den Hinweis, dass der Hund lebt und in unmittelbarer Nähe zu uns war. Ich legte auf, zog meine Schuhe an, um den Hund zu suchen, da klingelte es an der Tür. Unser Nachbar, der im von Herrn Schneider angegebenen Haus links neben uns wohnt, hatte unseren Hund dabei! Er hatte in seinem Garten festgesessen. Ich war sprachlos. Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Schneider für seine kostenlose und spontane Hilfe! Es ist zwar "nur" ein Hund, aber er ist für uns ein vollwertiges Familienmitglied.

Tanja W.
Siegen


Schilderung von Rosemarie Signer aus Thunstetten im Schwezer Kanton Bern zu ihrem verschollenen Kater Alfi:

Lieber Michael
Viel Glück und Erfolg beim Finden des Hundes!
Ich schreibe Dir gerne den Ablauf mit Alfis Geschichte und Deiner Hilfe:
Letzten Mittwochmorgen, den 13. Januar 2016 habe ich meinen 10-jährigen, rot/orange/weiß getigerten Kater „Alfi“ zum letzten Mal gesehen. Ich war bereits in großer Sorge, als Alfi am Donnerstag immer noch nicht zurück gekommen war. Jedoch dachte ich, dass es möglich sei, dass er irgendwo in einem Schuppen oder Garage eingesperrt sei. Meine Angst wurde von Stunde zu Stunde grösser und so machte ich im PC eine Vermisst-Meldung bei der Schweiz. Tiermeldezentrale und ebenfalls ANIS, Schweiz. Datenbank für Microgechipte Tiere. Im Lokalradio wurde am Freitagabend eine Durchsage gemacht und natürlich teilte ich meinen Kummer meinen Freunden mit.

Am Samstagmorgen erhielt ich von einer lieben Kollegin die Mitteilung, dass ich mich an den Seher, Herr Michael Schneider wenden dürfe und ich auf seine Unterstützung zählen könne. Ich habe Herrn Schneider, daraufhin gegen Samstagmittag ein Foto geschickt, den Ort wo wir wohnen und ich mit Alfi zuletzt zusammen war - ja und Michael Schneider suchte Alfi.

Er teilte mir kurz nach dem Mittag mit, dass Alfi lebt und ganz in unserer Nähe sei. Er teilte mir mit, er sehe Alfi in einem nahegelegenen Quartier und Feld und wies mich an dort zu suchen und Alfi zu rufen. In den letzten drei Tagen nach dem Verschwinden von Alfi hat es bei uns viel Schnee gegeben und es ist sehr kalt geworden…. . Als ich das schneebedeckte Feld sah, die unbeleuchteten Häuser, es war ja Wochenende und die Leute abwesend, verlor ich jede Hoffnung und war ganz verzweifelt. Den wenigen Menschen, denen ich begegnete erzählte ich von Alfi, verteilte Flyer und bin dann traurig wieder nach Hause gegangen. Ich schrieb Michael, dass ich seine Weisungen befolgt habe und ja eben, dass ich erfolglos gewesen sei. Michael schrieb mir sofort zurück , gab mir Mut und Hoffnung, dass er Alfi immer noch in der Nähe sehe und dass er lebe. Die letzten Tage rief ich Alfi immer wieder und wieder ……….. dann heute Morgen, welche Freude, vor 07.00h wurde ich durch lautes miauen aus dem Schlaf geweckt und Alfi war in meinem Schlafzimmer – Alfi kam nach 6 Tagen zurück, trotz bitterer Kälte, ein bisschen abgemagert, sonst wohlauf. Es gab auch keine Anzeichen, dass Alfi weit weg war – Michael hatte Alfi immer in einer Umgebung von 100m gesehen!

Das Glück und die Freude beiderseits kann ich nicht in Worte fassen!

Michael , Du hast uns geholfen, Dank Dir habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, weil Du mir sagtest, dass Du Alfi in unserer Umgebung siehst und dass er lebt. Lieber Michael ein Tausendfaches „ vergäut`s Gott“ und vielen, vielen Dank für Deine kompetente Hilfe!!!!!!!

Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und Energie, damit Du noch viele verschollene Menschen und Tiere wieder findest – alles Gute für Dich!

Herzliche Grüsse aus der Schweiz Rosemarie Signer Thunstetten/Kanton Bern